Ein blanker Hintern um Königin zu werden

 

 

In Dörlinbach gab es einmal Miss-Wahlen mit internationalem Flair. Im Oktober 1988 wurde erstmals zu einem Internationalen Guggemusik-Festival nach Dörlinbach eingeladen. Einige Jahre später gab es bei der fünften Auflage im Jahre 1999 eine Besonderheit: Die erste Internationale Guggemusik-Königin wurde im Rahmen dieses Festivals gewählt.

Alte Dreifaltigkeits-Kapelle.

Natürlich mussten die Bewerberinnen unter anderem auch ihre musikalische Visitenkarte abgeben. Den Guggemusikthron bestieg letztlich Claudia I. aus Willstätt-Sand. Kurios ging es bei der Wahl zur Miss Guggemusik im Jahre 2001 zu. In jenem Jahr musste die Jury den Wahlmodus ändern, weil es unerwartet drei männliche Miss-Bewerber gab. Aber nicht nur das. Das Wahlprozedere hatte für den Moderator, die Jury und das Publikum noch eine ganz andere Überraschung parat.

Die erste Miss Guggemusik Claudia I. kam aus Willstätt-Sand.
Jägertonihofmühle im Prinschbach.

Denn zwei der drei männlichen „Bewerberinnen“ nahmen die Aufforderung des Moderators wörtlich, alles zu zeigen, was womöglich die Entscheidung zu ihren Gunsten bringen kann. Sie präsentierten daraufhin dem Publikum und der Fachjury spontan ihren blanken Hintern. Diese pikanten Enthüllungen sorgten damals zwar für lautes Johlen in der Halle, aber sie halfen jedoch nichts. Schlussendlich setzte die Jury auf andere Werte und kürte eine Guggemusikerin aus Eschbach im Marktgräflerland zur „Miss Guggemusik International 2001“. Laila I. war zugleich die letzte internationale Guggemusik-Miss, die in Dörlinbach gewählt und ausgezeichnet wurde.

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