Jahre, Zahlen und Fakten im Überblick

 

 

Historiker gehen davon aus, dass im 10. Jahrhundert Benediktiner-Mönche des Kloster Ettenheimmünster mit der Rodung des hinteren Schuttertals begannen. Das Kloster errichtete im heutigen Dörlinbach einen Klosterhof sowie eine Kapelle, die im Jahre 1132 eingeweiht wurde. Gut ein Jahrtausend ist nun vergangen seit die Mönche diesen Siedlungsmittelpunkt in Dörlinbach eingerichtet haben.

Bischof Ruprecht von Straßburg bestätigt mit einer Urkunde am 19. Juli 1449, dass die Dörlinbacher Mitgenossen sind und „Zufahrt und Weidgang“ in dem Ettenheimer Genossenschaftswald haben.

Kluge Köpfe haben einmal ausgerechnet, dass ein Jahrtausend etwa 40 Menschen-Generationen sind. Wir haben einmal wichtige Jahreszahlen über diese vielen Generationen hinweg zusammengetragen, die den Werdegang der Menschen hier und des Ortes bis in 21. Jahrhundert widerspiegeln sollen.

Dieser Blog-Beitrag wird sich stetig ändern, da wir immer wieder bis zum Jubiläumsjahr neue Daten auf der Zeitschiene eintragen werden.

Ein letzter Blick auf die Dreifaltigkeitskapelle. Im September 1922 wird das Kleinod aus romanischer Zeit leider abgerissen.
Orgelweihe in der Pfarrkirche am 21. Oktober 1990. Mit einem Festgottesdienst am Vormittag und einer musikalischen Andacht am Nachmittag feiert die Pfarrgemeinde St. Johannes den Einbau einer Winterhalter-Orgel, die die alte Stehle-Orgel ersetzt. Eingebaut wurde die neue Orgel von der Firma Claudius Winterhalter aus Oberharmersbach.

Um 1000

Der Ort ist eine Gründung des Benediktinerklosters Ettenheimmünster. Ein Klosterhof und eine Kapelle werden als Siedlungsmittelpunkt errichtet. Benannt wird der Ort nach dem Siedler „Tarilo“. Der Siedlungsausbau erfolgt talaufwärts. Der Klosterhof wird zum Zentrum des Verwaltungs- und Gerichtsbezirks für die Klostersiedlungen Dörlinbach und Schweighausen.

1132

In Quellen wird der Ort als „Derlinbach“ benannt.

9. Juli 1132

Bischof Ulrich II. von Konstanz, ein Bruder des Abts Werner von Ettenheimmünster, weiht die Kapelle „Zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit“ ein. Diese erste Erwähnung des Ortes in einem Dokument gilt offiziell jedoch nicht als Ersterwähnung, da dieses Ereignis lediglich in einer Kopialüberlieferung (Kopialbuch) des Kloster aus dem 16. Jahrhundert niedergeschrieben ist.

1225 / 1226

In Quellen wird der Ort als „Derlebach“ und „Derlunbac“ benannt.

1225 / 1226

Der Ortsname wird laut landesgeschichtlicher Literatur erstmals 1225 urkundlich erwähnt. Und zwar als „Derlunbac“ in einem päpstlichen Bulle. Darin bestätigt Papst Honorius III. die Besitzungen des Klosters Ettenheimmünster, unter anderem den Klosterhof mit seiner Mühle. Nach Ansicht des Generalarchivs Karlsruhe ist jedoch das Bulle von Papst Honorius auf den 29. April 1226 zu datieren.

Im 14. Jahrhundert

Der Ort erhält vom Kloster Ettenheimmünster ein Weistum – also eine Wirtschafts- und Rechtsordnung. In dieser sind die gegenseitigen Rechte und Pflichten im Verhältnis von Grundherrn und Untertan verzeichnet. Darin ist auch festgehalten, dass es im Ort eine Trinkstube gibt (dürfte identisch sein mit dem „Engel“).

1429 bis 1436

Der Ort wird im Zuge der großen Geroldseckischen Fehde verwüstet. Die Dorfbewohner verlassen für einige Jahre den Ort.

19. Juli 1449

Bischof Ruprecht von Straßburg bestätigt mit einer Urkunde, dass die Dörlinbacher Mitgenossen sind und „Zufahrt und Weidgang“ in dem Ettenheimer Genossenschaftswald haben.

1451

In Quellen wird der Ort „Terlenbach“ genannt.

1471

In Quellen wird der Ort „Terlibach“ genannt.

1478

In Quellen wird der Ort „Derrlebach“ genannt.

1511

Erstmals wird urkundlich eine Mühle im Prinschbachtal erwähnt. Vermutlich handelt es sich dabei um die alte Hofmühle des Jägertonihofs.

1576

Der Heidenhof (später Engelhof) im Durenbach wird erbaut (ältestes Bauernhaus im Schuttertal).

1584

In einem Kopialbuch des Klosters Ettenheimmünster wird die Weihe der Kapelle „Zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit“ am 9. Juli 1131 in Dörlinbach niedergeschrieben.

1629

Der Rothweilerhof im Durenbach wird von Bauernfamilien Striegel und Rothweiler als Doppelhof erstellt.

Um 1656

Unter Abt Franz Hertenstein wird der Ort von der Pfarrei Münstertal getrennt und mit der Pfarrei Schweighausen vereinigt. Ein einschneidendes Ereignis, denn bis dahin mussten die Dörlinbacher Einwohnerinnen und Einwohner zur Sonntagsmesse, zur Taufe, bei Eheschließung und zum Begräbnis ihrer Toten über den Haubühl nach Ettenheimmünster gehen.

1734

Am Kapellenberg (Oberdorf) wird von dem Schneider Johannes Neininiger ein Tagelöhnerhaus in Bollen-Ständer-Weise errichtet (bekannt als „s‘ Moritze“).

27. Juli 1775

Gegen Mitternacht vernichtet ein Blitzeinschlag den „Stampferhof“ in Höfen. Zwei Personen kommen dabei zu Tode.

26. August 1776

Morgens um zwei Uhr gerät der Hof gegenüber der herrschaftlichen Mühle in Brand und wurde völlig vernichtet.

5. Dezember 1778

Einführung einer neuen Schulordnung für die Dorfschulen in Dörlinbach und Schweighausen.

1780

Auf den Grundmauern des ehemaligen Dörlinbacher Freihofs wird ein Tagelöhnerhaus errichtet (bekannt als „s‘ Herre-Ländels“).

Mitte des 18. Jahrhunderts

Mehrere Familien wandern ins ungarische Hodschag (heute Odžaci) in der Batschka aus.

1791

Baubeginn für ein Speicher-Mühlen-Gebäude beim Jägertonihof (bekannt als Jägertonihofmühle).

1803

Das Benediktinerkloster Ettenheimmünster wird aufgelöst. Die Folge: Dörlinbach kommt mit den übrigen Klosterdörfern Münchweier, Ettenheimmünster, Schweighausen und Wittelbach zum badischen Oberamt Mahlberg.

1803

Mit der Auflösung des Klosters erhält der Zieglerhof, der eines von 14 Lehengüter in Dörlinbach war, eine Ziegelei. Ein Trockenschuppen mit Brennofen (bekannt als Ziegelhütte).

1807

Der Ettenheimer Genossenschaftswald wird aufgeteilt. Dörlinbach erhält 94 Aktien.

1822

Der Schüsselehof (auch „Kopf-Karls“ genannt) in der Hub wird erbaut.

1832

Die kommunale Selbstverwaltung wird eingeführt. Als selbstständige Gemeinde gehört Dörlinbach nun zum Verwaltungsbezirk Ettenheim.

1834

Roman Griesbaum wird Bürgermeister von Dörlinbach.

1835

Beginn des Baus eines Schul- und Rathauses mit Lehrerwohnung. Während der Bauphase werden die Schulkinder im Wirtshaus „Zum Löwen“ unterrichtet. Die Bauvergabe war am 23. Juni 1835 erfolgt. Der Kostenvoranschlag beläuft sich auf 3.257 Gulden.

1837

Fertigstellung des neuen Schul- und Rathausgebäudes.

12. März 1838

Durch Schenkung des pensionierten Pfarrers Mayer von Schweighausen wird in Dörlinbach ein Armenfonds eingerichtet.

1839

Der Höllhof im Durenbach wird von Michael Eble und Ehefrau Magdalena (geb. Singler) erbaut.

1841

Matthias Isenmann wird neuer Bürgermeister von Dörlinbach.

Mitte des 19. Jahrhunderts

Die wirtschaftliche Not ist groß im Ort. Über 250 Dörlinbacher Bürgerinnen und Bürger verlassen ihre Heimat nach Nordamerika. Am Ohio-River im Staat Indiana gründen Einwanderer aus Dörlinbach und dem oberen Schuttertal die Farmersiedlung Yankeetown-Red Brush.

10. August 1841

13 Dörlinbacher Auswanderer (drei Familien) sterben bei einem Schiffsbrand auf dem Eriesee in Nordamerika.

1842

Anton Fischer und Felix Haberstroh lassen sich als erste Dörlinbacher am Ohio in Yankeetown, Indiana, nieder.

1847

Bernhard Griesbaum wird neuer Bürgermeister von Dörlinbach.

1848

Erneut brennt der Wanglerhof, der inzwischen wieder an neuer Stelle etwas weiter von der herrschaftlichen Mühle entfernt aufgebaut wurde, bis auf die Grundmauern nieder.

1850

Der Jägertonihof im Prinschbachtal brennt nieder.

1851

Der Jägertonihof wird neu aufgebaut.

1. August 1851

Jahrhunderthochwasser der Schutter. Die gesamte Talaue wird überschwemmt.

1853

Johann Georg Griesbaum (Buretonihof) wird neuer Bürgermeister von Dörlinbach.

1860

Auf dem kleinen Kirchturm der romanischen Kapelle wird eine Uhr eingebaut.

1862

Andreas Wangler wird neuer Bürgermeister von Dörlinbach.

1870

Der hochverschuldete Mayerhof im Prinschbach wird versteigert und abgerissen.

1872

Landolin Herr wird neuer Bürgermeister von Dörlinbach.

1872

Der Mayerhof im Prinschbachtal wird versteigert und abgerissen. Das aus dem Abbruch gewonnene Baumaterial verwendet Ersteigerer und „Löwen“-Wirt Wilhelm Rösch zum Bau des Kasperseppenhof im Durenbach.

6. Januar 1877

Der Eblehof im oberen Prinschbach wird ein Raub der Flammen. Bernhard und Josef Offenburger bauen ein neues Wohn- und Ökonomie-Gebäude auf.

1878

Andreas Wangler wird neuer Bürgermeister von Dörlinbach.

3. Dezember 1880

Eine Volkszählung kurz vor Ende des Jahres ergibt, das der Ort insgesamt 66 Wohnungen mit 114 Haushalten hat. Zudem leben 509 Katholiken im Dörlinbach.

1884

Johann Georg Griesbaum (Lieberatsberghof) wird neuer Bürgermeister von Dörlinbach.

1886

Hausmetzger Josef Billharz erwirbt im Oberdorf ein Grundstück nahe der Dreifaltigkeitskapelle und gründet dort eine Metzgerei.

Mai 1889

Der Freiburger Stadtpfarrer und Volksschriftsteller Heinrich Hansjakob ist zum ersten Mal im Durenbach unterwegs und freundet sich mit dem Hofbauer Mathias Rothweiler an.

19. Oktober 1892

Durch Brandstiftung brennt in der Dorfmitte das Gehöft mit der „Löwen“-Gaststube völlig nieder.

1893 / 1894

Das Wirtshaus „Zum Löwen“ wird auf einer Hauswiese direkt vor dem Standort des alten Gehöfts vom „Löwen“-Wirt Nikolaus Wehrle neu aufgebaut.

21. November 1898

Der in Seelbach ansässige Unternehmer Franz Krämer beginnt mit der Zigarrenfabrikation.

14. Oktober 1901

Der Eblehof, unter anderem durch das Brandunglück am Dreikönigstag 1877 inzwischen hoch verschuldet, wird zum Höchstgebot von 41.000 Gulden versteigert.

1901 /1902

Franz Krämer erstellt in Dörlinbach die erste Zigarrenfabrik. Die Filiale befindet sich im Mühlweg.

1903

Das Dorf erhält einen eigenen Friedhof am nördlichen Ortseingang.

22. August 1904

Fabrikant Franz Geiger aus Oberweier beginnt im großen Saal beim „Engel“-Wirt Wilhelm Grimm ebenfalls mit der Zigarrenherstellung in Dörlinbach.

1904

An der Hauptdurchgangsstraße, nur unweit vom Schul- und Rathaus, wird eine neue Volksschule gebaut.

1905

Anton Wangler wird neuer Bürgermeister von Dörlinbach.

Mai 1905

Nach Fertigstellung der neuen Volksschule wird Dörlinbach ein zweiter Lehrer zugewiesen.

2. Januar 1906

Die Zigarrenfabrik-Filiale des Oberweierers Franz Geiger im „Engel“-Saal geht an Christian Himmelsbach aus Seelbach über.

12. Mai 1907

Gründungsversammlung des Radfahrvereins „Schutterbund“ Dörlinbach im Gasthaus „Löwen“.

2. Februar 1908

Imker aus Dörlinbach, Schuttertal und Schweighausen gründen den Bienenzuchtverein Schuttertal.

10. Mai 1908

Gründungsversammlung des Musikvereins Dörlinbach im Gasthaus „Zum Engel“.

5. Juli 1908

Heimatprimiz des Neupriesters Leo Schüssele, der am 1. Juli im Freiburger Münster die Priesterweihe erhielt. Die Primizfeier findet in Schweighausen statt.

6. Juli 1908

Neupriesters Leo Schüssele zelebriert in der Dreifaltigkeitskapelle in Dörlinbach erstmals eine heilige Messe.

16. August 1908

Enthüllung einer Gedenktafel mit dem Brustbild des Großherzogs Friedrichs I. am Rathaus für die Kriegsteilnehmer von 1870 / 1871. Auf der Tafel sind gefallene 21 Dörlinbacher Bürger aufgeführt.

Dezember 1910

Erste Theateraufführung des Musikvereins Dörlinbach.

1911

Fahnenweihe beim Radfahrverein „Schutterbund“ Dörlinbach.

1911

Erste Theateraufführung des Radfahrvereins „Schutterbund“ Dörlinbach.

1911

Nikolaus Wehrle beginnt mit der Nudelherstellung in seinem Wirtschaftsgebäude sowie dem dazugehörigen Bäckereiraum.

21. Mai 1911

Der Radfahrverein veranstaltet das erste Radrennen, das von Dörlinbach zum Hubhof bei Wittelbach und zurück führt. Start um 5 Uhr morgens.

1912

Erste Pläne zum Bau einer neuen Kirche. Durch den Ausbruch eines Weltkriegs im Jahre 1914 können die Pläne vorerst nicht verwirklicht werden.

1912 / 1913

Christian Himmelsbach baut im Neudorf ein neues Fabrikgebäude zur Zigarrenherstellung.

1915

Großbrand auf dem Eblehof im Durenbach.

1917

Anton Müllerleile wird neuer Bürgermeister von Dörlinbach.

1919

Elektrizität, die durch Wasserkraft erzeugt wird, kommt in den Ort.

1920

Fahnenweihe des Militärvereins Dörlinbach

1921

Die Gemeinde kommt zum Bezirk Lahr.

September 1922

Abriss der romanischen Dreifaltigkeitskapelle.

24. September 1922

Grundsteinlegung für ein neues Gotteshaus.

1923

Roman Singler wird neuer Bürgermeister von Dörlinbach.

Mai 1923

Der Rohbau der neuen Kirche ist fertiggestellt.

1923

Gründung des Cäcilienvereins Dörlinbach und eines katholischen Kirchenchors.

25. November 1923

Weihe der neuen Kirche durch Pfarrer Halter aus Schweighausen.

1. Februar 1931

Gründungsversammlung der DJK Dörlinbach (Deutsche Jugendkraft) im Gasthaus „Zum Engel“.

1931

Erste Theateraufführung der frisch gegründeten DJK Dörlinbach.

1933

Wilhelm Müllerleile wird neuer Bürgermeister von Dörlinbach.

27. August 1933

Platz- und Wimpelweihe anlässlich der Fertigstellung eines Sportplatzes unterhalb der Hub.

1934

Die Firma Stehle aus Wittelbrunn baut eine 14-registige Orgel mit pneumatisch gesteuerten Kegelladen in die Dörlinbacher Kirche ein.

Juli 1935

Sämtliches DJK-Eigentum wird beschlagnahmt. Die kirchliche Jugendorganisation DJK stellt die Vereinstätigkeit ein.

1935 / 1936

Bau des Pfarrhauses in der Hauptstraße.

30. September 1936

Dörlinbach erhält mit Vikar Josef Schmid einen Pfarrkurator.

1. Oktober 1936

Dörlinbach wird zur Pfarrkurie erhoben.

1936

Die Kriegerkameradschaft Dörlinbach plant ein Kriegerdenkmal in der Ortsmitte aufzustellen.

Februar 1937

Neubeginn nach Aufhebung des DJK-Verbots.

Januar 1938

Offizielle Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr. Zuvor gab es nur eine Löschmannschaft (nachweislich schon im Jahre 1911).

22. April 1938

Das Bezirksamt Lahr bestätigt die Gründung der Feuerwehr.

1938

Fertigstellung des Kriegerehrenmals in der Ortsmitte. Ein Soldat auf einem Sockel auf dem die Namen der 20 Gefallenen des Ersten Weltkrieges aufgeführt sind. Das Ehrenmal wurde von Bildhauer Franz Sieferle aus Lahr angefertigt.

1938 / 1939

Erste Renovierung des neuen Gotteshauses. Die Kirche erhält einen neuen Innenanstrich. Sie wird ausgemalt, ein neuer Hochaltar wird angeschafft und es werden Beichtstühle eingebaut.

Februar 1939

Die Vereinstätigkeit des DJK wird erneut verboten.

31. März 1939

Dörlinbachs Bürgermeister Wilhelm Müllerleile erklärt dem Kreisfeuerwehrführer die im Vorjahr gegründete Feuerwehr aus Kostengründen als wieder aufgelöst.

24. Juni 1939

Dörlinbach gehört nun durch die Landkreisordnung zum neu gebildeten Landkreis Lahr.

April 1940

Die Gemeinde wird gezwungen die Feuerwehr wiederzugründen und entsprechend auszurüsten. Doch die Neugründung zieht sich hin.

10. März 1941

Großbrand am Oberrain. Das Anwesen von Josef Weber brennt nieder.

1942

Im nördlichen Raum des Rathauses wird ein Kindergarten in Trägerschaft der NS-Organisation „Volkswohlfahrt“ eingerichtet. Die Kinder werden allerdings nur in den Sommermonaten betreut.

14. Dezember 1942

Der Armenfonds wird aufgelöst. Die Stiftung hatte bereits schon in den Inflationsjahren 1922 / 1923 ihr Kapital verloren.

1. März 1945

Der Eblehof im oberen Prinschbach wird kurz vor Kriegsende von aus feindlichen Fliegern herabstürzenden Benzintanks in Brand geworfen. Das komplette Hofgut wird zerstört.

19. April 1945

Die Franzosen ziehen gegen 17 Uhr in den Ort ein.

1945

Der sogenannte Sommerkindergarten im Rathaus wird zum Kriegsende aufgelöst.

1. Dezember 1945

Josef Meßner wird von der französischen Militärregierung als neuer Bürgermeister von Dörlinbach eingesetzt.

1. Januar 1946

Neugründung der Freiwilligen Feuerwehr.

1946

Die Kirchengemeinde gründet unter Pfarrer Josef Schmid einen Kindergarten. Die Kinder werden im „Engel“-Saal untergebracht.

1. Dezember 1946

Neugründung des Musikvereins. Die Vereinsarbeit lag in den Kriegsjahren danieder.

1948

Alois Singler wird neuer Bürgermeister von Dörlinbach.

26. Juli 1949

Die französische Militärregierung genehmigt die Gründung eines Sportvereins.

7. August 1949

Gründungsversammlung des Sportvereins (SV Dörlinbach).

1949

Der Kindergarten der Kirchengemeinde zieht vom „Engel“-Saal ins Pfarrhaus um.

1949

Neues Sportplatzgelände auf einer Wiese unterhalb des Schluchwalds.

Anfang 1950

Die Nudelfabrikation der Wehrles wird eingestellt.

22. Januar 1950

Großbrand am Unterrain. Das Anwesen von Karolina Kaspar brennt nieder.

1952

Die Zigarrenfabriken stehen nach dem Krieg vor Problemen. Kurzarbeit in beiden Fabriken. Die Krämer-Filiale im Mühlweg muss die Arbeit ganz einstellen und wird von der Stumpenfabrikation Burger & Söhne aus Emmendingen übernommen. Der Betrieb läuft wieder mit über 100 Arbeiterinnen und Arbeiter. Die Himmelsbach-Filiale im Neudorf nimmt die Arbeit im Spätsommer mit rund 60 Arbeiterinnen und Arbeiter wieder auf.

1953

Gründung eines Männerchors in Dörlinbach.

1953/1954

Bau einer Kinderschule am Unterrain.

1954

Die Kindergartenkinder ziehen vom Pfarrhaus in den neuerbauten katholischen Kindergarten am Unterrain um.

21. März 1954

Die Imker aus Dörlinbach und Schweighausen, die bisher im Bienenzuchtverein Schuttertal Mitglied waren, gründen den Bienenzuchtverein Schutterquelle.

1954

Einweihung der neuen Kinderschule durch Ortspfarrer Josef Schmid.

1954 / 1955

Die Brüder Hermann und Matthias Faißt bauen eine Kapelle auf dem Kappelberg zu Ehren der Muttergottes. Beide hatten unabhängig voneinander im Krieg ein Gelübde abgelegt, in ihrem Heimatort eine Kapelle zu errichten, wenn sie heil nach Hause kommen.

September 1955

Einweihung der von den Russlandheimkehrern Hermann und Matthias Faißt erbauten Kapelle auf dem Kappelberg durch den neuen Pfarrer Franz Wölfle und den scheidenden Pfarrer Josef Schmid. Die Kapelle trägt fortan verschiedene Namen: Zunächst ist sie die Kapelle der Russlandheimkehrer, sechs Jahre später wird sie zur Kriegergedächtniskapelle, später heißt sie nur noch Gedächtniskapelle. Manche sagen auch Schönstatt-Kapelle wegen ihrer Ausstattung und in Kirchenkreisen wird sie heutzutage als Marienkapelle betitelt.

21. September 1955

Pfarrer Josef Schmid wird nach Welschensteinach versetzt. Neuer Pfarrer in Dörlinbach wird Franz Wölfle.

1955

Die Katholiken feiern das 25-jährige Priesterjubiläum ihres neuen Pfarrers Franz Wölfle.

1956

Schaffung einer öffentlichen Wasserversorgung

27. Oktober 1957

Josef Billharz wird zum neuen Bürgermeister von Dörlinbach gewählt.

1957

Beginn des Kirchturmbaus. Bislang gibt es auf dem Dach des Gotteshauses nur einen kleinen Dachreiter, worin zwei Glocken angebracht sind.

8. Oktober 1958

Im Beisein von Dörlinbachs Stiftungs- und Gemeinderat werden in Heidelberg bei der Firma Schilling die Glocken für den neuen Kirchturm aus Bronze gegossen.

9. November 1958

Feierliche Glockenweihe. Für dieses Ereignis werden die vier Glocken im Chorraum der Kirche aufgehängt. Zuvor wurden die Glocken vom Fuhrunternehmer Wilhelm Rösch in Heidelberg abgeholt.

1959

Abschluss der Arbeiten an der neuen Kirche, die nicht nur einen Glockenturm bekommen hat. An der hinteren linken Seite wurde eine Sakristei angebaut.

11. Mai 1961

An Christi Himmelfahrt trifft sich der Kameradenkreis der 5. Infanterie- und Jäger-Division erstmals zu einer Gedenkfeier an der (Krieger-)Gedächtniskapelle auf dem Kappelberg.

1962

Die Hofmühle des Engelhofs im Durenbach stellt den Betrieb ein.

14. März 1962

Der Gemeinderat beschließt den Bau eines neuen Schulhauses.

22. September 1962

Grundsteinlegung für eine neue Grund- und Hauptschule oberhalb der Hauptstraße im Oberdorf.

18. Dezember 1962

Das in den Jahren 1922 / 1923 erbaute Gotteshaus wird durch Weihbischof Karl Gnädinger zur Pfarrkirche St. Johannes des Täufers erhoben. Dörlinbach gilt nun als eigenständige Pfarrgemeinde mit einer eigenen Pfarrkirche.

11. April 1964

Einweihung des neuen Schulgebäudes. Der Neubau kann zum Schuljahresbeginn 1964 / 1965 bezogen werden.

1964

Wilhelm Schwörer wird Zulieferer für Kinderspielzeuge. In seiner Werkstatt am Unterrain werden jetzt Kinderspiel-Armbrüste gefertigt.

1964

Beginn der Erweiterung des Sportplatzgeländes beim Schluchwald.

1965

Das endgültige Aus für die Firma Wehrle & Co. Die beiden verbliebenen Gesellschafter Oskar und Emil Wehrle lösen die Firma auf und lassen sie im Handelsregister löschen. In die Räumlichkeiten der ehemaligen Nudelfabrik zieht die Firma VIVIL ein.

1965

Die „Lieberatsbergstuben“ werden von Hermann und Franziska Griesbaum eröffnet.

1965

In der ehemaligen Klostermühle wird der Mahlbetrieb eingestellt. Es wird keine Frucht mehr gemahlen.

24. April 1966

Gründungsversammlung des Verkehrsvereins Dörlinbach im Gasthaus „Zum Löwen“.

1966 / 1967

Als erstes Projekt gestaltet der Verkehrsverein zusammen mit der Gemeinde einen Kurpark am südlichen Ortsausgang in dessen Mittelpunkt ein Nierenbrunnen (besser bekannt als Springbrunnen) steht. Die bäuerlichen Arbeitsgeräte sind aus der Zeit um 1760.

1966 / 1967

Dörlinbach lässt mit einem Schulstreik aufhorchen. Es vergeht kaum ein Tag, an dem der Schulstreik nicht Thema in den Landesnachrichten des Südwestfernsehens ist. Eine damit einhergehende Anfechtungsklage der Eltern wird vom Verwaltungsgericht zurückgewiesen. Die Eltern legen jedoch beim Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim Widerspruch ein. Dieser bestätigt, dass das Verwaltungsgericht Freiburg zu Unrecht den Dörlinbacher Antrag abgelehnt hat.

6. Mai 1968

Gründungsversammlung der Damenriege unter dem Dach des SV Dörlinbach.

1968

Fertigstellung der Sportplatzerweiterung. Neuer Sportplatz beim Schluchwald.

29. August 1968

Einweihung und Inbetriebnahme einer Wassertretbad-Anlage in der Ruhl, die auf Initiative des Verkehrsvereins erstellt wurde.

1. Dezember 1969

Angehörige von Schwester Maria Fiatis Schätzle veranstalten erstmals einen Missionsbasar in den Räumlichkeiten der Neuen Schule.

12. Juli 1970

Einweihung und Inbetriebnahme einer Miniaturgolfanlage. Die Anlage, die am 13. Februar 1970 von der Stadt Lahr erworben werden konnte, wird vom Verkehrsverein betrieben.

1970

Die Schutter führt extrem Hochwasser.

Herbst 1970

Entspannung in Sachen Schulstreik. Die Hauptschülerinnen und -schüler gehen nun nach Seelbach in die Schule. Dies bedeutet zugleich das Ende der Volksschule. In Dörlinbach werden nur noch Grundschülerinnen und Grundschüler unterrichtet.

2. Februar 1971

Die Gemeinde erhält das Prädikat „Erholungsort“. Die entsprechende Urkunde wird im Kurhaus in Kirchzarten verliehen.

1971

Großer Bahnhof in Dörlinbach beim ersten Heimatbesuch von Schwester Maria Fiatis Schätzle, die im Jahre 1949 als Schönstätter Marienschwester in die Mission nach Uruguay und Argentinien ging.

1971

Die Pfarrgemeinde feiert das 40-jährige Priesterjubiläum ihres Pfarrers Franz Wölfle.

September 1972

Fertigstellung und Eröffnung eines Vereinsheims für den SV Dörlinbach beim Sportplatzgelände unter Mithilfe der örtlichen Vereinsgemeinschaft.

1. Januar 1973

Das Ende des selbstständigen Landkreises Lahr. Dörlinbach gehört nun zum Ortenaukreis, dessen Sitz in Offenburg ist.

2. Dezember 1973

Die Bürgerinnen und Bürger der Obertalgemeinden stimmen darüber ab, ob die Gemeinden Dörlinbach, Schuttertal und Schweighausen zu einer neuen Gemeinde mit dem Namen Schuttertal vereinigt werden sollen. Das Abstimmungsergebnis in Dörlinbach: 311 Ja- und 16 Nein-Stimmen, Wahlbeteiligung 55,8 Prozent. Auch Schuttertal und Schweighausen stimmen mehrheitlich der Vereinigung zu.

10. Dezember 1973

Auf die Einführung einer Ortschaftsverfassung wird verzichtet. Dörlinbach erhält im neuen Gemeinderat nur vier Sitze. Die Ortsteile Schuttertal und Schweighausen jeweils fünf.

1. Januar 1974

Im Zuge einer Gemeindereform wird Dörlinbach mit Schuttertal und Schweighausen zur Einheitsgemeinde Schuttertal vereinigt. Das Dörlinbacher Rathaus wird zum zentralen Verwaltungssitz. Dörlinbachs letzter Bürgermeister Josef Billharz, der zum 31. Dezember 1973 seine zweite Amtsperiode vorzeitig beendet hat, wird als Amtsverweser bis zur Wahl des neuen Bürgermeisters der Einheitsgemeinde Schuttertal eingesetzt.

1974

Bernhard Himmelsbach wird erster Bürgermeister der neuen Gesamtgemeinde Schuttertal.

1974

Die industriegeschichtlich und architektonisch bemerkenswerte Ziegelhütte, eine eichene Ständer-Konstruktion mit Walmdach, wird abgerissen.

5. Juli 1975

Durch den ortsansässigen Künstler und Hobbymaler Hans Busch erhält der Ort sein erstes großes Außenwandgemälde. Motiv: eine Waldlandschaft mit Hirsch und Rehen. Das Bild befindet sich an einer Hausrückwand in der Brandhalde, am besten zu sehen vom unteren Friedhofsparkplatz aus.

20. August 1975

Der Künstler und Hobbymaler Hans Busch präsentiert seine zweite Wandmalerei. Wieder ein Haus-Wandgemälde in der Brandhalde, gut zu sehen vom oberen Friedhofsparkplatz aus. Motiv: eine Landschaftsidylle mit Bergen, Wald und einem Mühlengebäude.

22. bis 25. August 1975

Ausgehend vom päpstlichen Bulle aus den Jahren 1225 / 1226 feiert Dörlinbach sein 750-jähriges Bestehen. Als Schirmherr des Jubiläums fungiert Landrat Gerhard Gamber. Der absolute Höhepunkt ist der Historische Festzug am Sonntag. Örtliche Vereine und Berufsgruppen zeigen mit rund 60 Wagen und Fußgruppen Ausschnitte aus dem Schuttertäler Kulturraum aus Vergangenheit und Gegenwart.

23. August 1975

Einweihung des Klosterhofbrunnens auf dem Sandplatz im Rahmen der 750-Jahr-Feierlichkeiten.

2. Oktober 1975

Gründung einer Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) Dörlinbach.

1975

Gründung eines DRK-Zugs in Dörlinbach.

Dezember 1975

Erste Theateraufführung der frisch gegründeten KJG Dörlinbach.

1977

Anbau eines Feuerwehrgerätehaus an die Alte Schule in der Hauptstraße.

Juni 1977

Unter dem Dach der KJG wird die erste Damenfußballmannschaft in Dörlinbach gegründet. Gleich im ersten Jahr kann das Team den Bezirksmeistertitel nach Dörlinbach holen.

1978

Der Dörlinbacher Männerchor wird nach nur 25 Jahren wieder aufgelöst.

1978

Bei der Alten Schule wird ein öffentlicher Brunnen aus Sandstein installiert.

1978

Die Werkgruppe Lahr errichtet im Auftrag der Gemeinde beim Dörlinbacher Friedhof eine Leichen- und Einsegnungshalle.

4. bis 7. August 1978

70 Jahre Musikverein Trachenkapelle Dörlinbach

1979

Einweihung der Leichen- und Einsegnungshalle beim Friedhof im Neudorf.

7. Juni 1979

Im Rahmen eines mehrtägigen Festes des Radfahrvereins „Schutterbund“ kommen hochdekorierte Kunstradfahrer und -fahrerinnen zu dem radsportlichen Begleitprogramm nach Dörlinbach: Der mehrfache Deutsche und Europameister Gerhard Obert aus Mannheim sowie die ebenfalls mehrfachen Deutsche- und Europameisterinnen Hildegard Walther und Ursula Morutz aus Offenburg.

Juni 1979

Gründungsversammlung der Bremsdorfer Narrenzunft im Sportheim des SV Dörlinbach.

Herbst 1979

Im Prinschbachtal wird vom Verkehrsverein eine Freizeitanlage eingerichtet. Im Mittelpunkt der Anlage steht die Prinschbachhütte.

1980

Pfarrer Franz Wölfle geht in den Ruhestand nach Oberkirch-Ödsbach. Neuer Ortsgeistlicher in Dörlinbach wird Pfarrer Anton Doll.

Mai 1980

25 Jahre Heiligtum auf dem Kappelberg

1980

Schutter und Prinschbach führen Hochwasser.

Frühjahr 1981

Erstmals wird von Dörlinbach aus eine Bildersuchfahrt „Südlicher Schwarzwald“ gestartet. Start und Ziel ist bei der Neuen Schule. Organisiert wird die Bildersuchfahrt von der KJG Dörlinbach.

1981

Zahlreiche Skisportlerinnen und Skisportler aus Dörlinbach treten der Skizunft Lahr bei und geben dem Verein neue Impulse.

25. Oktober 1981

Der Radfahrverein lädt zu den 1. Internationalen Volkswandertagen nach Dörlinbach ein.

1982

Die Schutter führt Hochwasser.

1982

Umfassende Renovation der Pfarrkirche St. Johannes. Im Zuge dieser Maßnahme verschwindet das imposante Deckengemälde, das die Himmelfahrt Christi zeigt, unter einer Holzdecke. In der ehemaligen Zigarrenfabrik im Mühlweg wird für die Zeit der mehrmonatigen Renovierungsarbeiten eine Ersatzkirche eingerichtet.

1982

Der große Spielplatz auf der Herrenmatt muss dem bevorstehenden Hallenbau weichen. Als Ersatz richtet die Gemeinde einen Spielplatz (allerdings wesentlich kleiner) auf einer Wiesen-Freifläche unterhalb der Grundschule ein.

Ende 1982

Baubeginn für eine Turn- und Festhalle auf der Herrenmatt.

Ende 1983

Nach sechs Veranstaltungen ist bereits wieder Schluss. Die KJG lädt zum letzten Mal zu einer Bildersuchfahrt „Südlicher Schwarzwald“ ein.

1983 / 1984

Renovierung der Jägertonihofmühle.

1984

Sanierung des Rasenplatzes auf dem Sportplatzgelände. Zudem wird ein Hartplatz als Trainingsplatz angelegt.

Pfingsten 1984

Einweihung der Tennisplätze bei der Sportanlage am Schluchwald mit Eröffnungsfest.

Juni 1984

Einweihung der Turn- und Festhalle auf der Herrenmatt.

18. August 1984

Einweihung des Vier-Jahres-Zeiten-Brunnens vor dem Hallenparkplatz auf der Herrenmatt.

Herbst 1984

Die KJG wird wieder aufgelöst.

11. November 1984

Gründung der Säcklistrecker Gugge unter dem Dach der Bremsdorfer Narrenzunft.

1985

Vor 14 Jahren wurde der Gemeinde das Prädikat „Erholungsort“ verliehen. Nun weist auf Initiative des Verkehrsvereins ein kunstvoll gestaltetes Schild am nördlichen Ortsausgang auf diese Würdigung hin.

1985

Großer Bahnhof in Dörlinbach beim zweiten Heimatbesuch von Schwester Maria Fiatis Schätzle.

1985

Dörlinbach erhält an der nördlichen und südlichen Ortseinfahrt jeweils eine kunstvoll gestaltete Begrüßungs- und Informationstafel, die den Durchgangsverkehr im „Brunnendorf“ willkommen heißt.

Sommer 1985

Gründung eines Jugendrotkreuzes (JRK) in Dörlinbach.

31. Oktober 1985

Die DRK-Bereitschaften aus Dörlinbach und Schweighausen schließen sich zum DRK-Ortsverein Schuttertal zusammen. Die Gründungsversammlung findet im Gasthaus „Krone“ in Schweighausen statt.

11. November 1985

Die neue Zunftstube der Bremsdorfer Narrenzunft im Dachgeschoss des alten Schulgebäudes wird im Rahmen eines vorangegangenen Namenswettbewerbs „Bremmguugi“ getauft.

31. Dezember 1985

Zum Jahresende wird die Tiefgefriergemeinschaft aufgelöst 

1. Januar 1986

Zu Jahresbeginn geht nun der Tiefkühlverein Dörlinbach an den Start.

19. April 1986

20 Jahre Verkehrsverein Dörlinbach

Oktober 1986

100 Jahre Metzgerei Billharz

Februar 1987

Die Umwandlung der Tiefkühlgemeinschaft in den Tiefkühlverein Dörlinbach ist endgültig abgeschlossen.

Juni 1987

80 Jahre Radfahrverein „Schutterbund“ Dörlinbach. Im Rahmen der Feierlichkeiten treten erstmals Kunstradfahrerinnen und Kunstradfahrer mit Weltklasseniveau in der Dörlinbacher Halle auf.

8. Juli 1987

Gegen 13.30 Uhr leiteten erste Gewitter mit heftigen Regenfällen ein Jahrhundert-Hochwasser ein. Die Schutter verlässt ihr Bachbett. Innerhalb 90 Minuten war die Hauptstraße bis zu einem halben Meter Höhe mit Wasser überflutet.

31. Januar 1988

Pfarrer Anton Doll geht in Pension und verlässt Dörlinbach in Richtung Ödsbach.

1. Februar 1988

Dörlinbach hat keinen eigenen Pfarrer mehr. Schweighausens Pfarrer Gerhard Nipp wird als Pfarradministrator in Dörlinbach eingesetzt und übernimmt somit die Amtsgeschäfte der Sankt-Johannes-Gemeinde mit.

8. März 1988

Für die Beseitigung der Hochwasserschäden aus dem Vorjahr stellt die Gemeinde Schuttertal 1,3 Millionen Mark in den Haushalt ein.

8. Oktober 1988

Erstmals lädt die Bremsdorfer Narrenzunft zusammen mit den Säcklistrecker Gugge zu einem Internationalen Guggemusik-Festival in die Dörlinbacher Festhalle ein.

1988 / 1989

Die denkmalschutzwürdige Bauernmühle beim Engelhof wird umfassend renoviert.

20. bis 22. Januar 1989

10 Jahre Bremsdorfer Narrenzunft

1989

Renovierung des Schulzenhansenhof (auch Mattesenhof genannt) am Kapellenberg (Hof), der als bäuerliches Kulturdenkmal gilt. Erbaut wurde das Hofgebäude im Jahre 1826 von Bernhard Griesbaum.

11. November 1989

Gründung der Schluchwaldhexen unter dem Dach der Bremsdorfer Narrenzunft.

November 1989

Neugründung der KJG.

Anfang 1990

Der Kinderspielplatz auf der kleinen Wiesenfläche unterhalb der Grundschule wird rückgebaut. Dafür wird auf der hinteren Schulplatzhälfte ein neuer, größerer Spielplatz eingerichtet.

14. Juli 1990

Der 363 Jahre alte Rothweilerhof im Durenbach wird durch einen Großbrand, verursacht durch einen Kaminschaden, völlig zerstört.

September 1990

Erstes Minigolfturnier auf der Dörlinbacher Anlage. Veranstaltet von der Freizeitgruppe der Bremsdorfer Narrenzunft.

21. Oktober 1990

Orgelweihe in der Pfarrkirche. Mit einem Festgottesdienst am Vormittag und einer musikalischen Andacht am Nachmittag feiert die Pfarrgemeinde St. Johannes den Einbau einer Winterhalter-Orgel, die die alte Stehle-Orgel ersetzt. Eingebaut wurde die neue Orgel von der Firma Claudius Winterhalter aus Oberharmersbach.

8. Dezember 1990

In der Dörlinbacher Festhalle findet der 6. Internationale Schlagerwettstreit für Nachwuchskünstlerinnen und -künstler statt. Sieger: Raul de la Péna aus Spanien.

1991

Die Gemeinde Schuttertal schiebt ein Dorfentwicklungskonzept für den Ortsteil Dörlinbach an.

23. August 1991

Ein neues Außenwandgemälde von Hans Busch schmückt den Ort. Zu Bestaunen an einem Privathaus am Kappelberg. Das Bild vereint Historisches (Hof, Mühle, Kapelle) aus dem Ort mit dem Zunftzeichen der Schornsteinfeger (der Hausherr und Auftraggeber war Schornsteinfeger von Beruf) und dem Heiligen Florian, dem Schutzpatron der Feuerwehr.

1. Oktober 1991

Das nächste Außenwandgemälde von Hans Busch ist fertig. Zu sehen im Eingangsbereich am Hofgebäude von Josef und Agathe Kaspar im Dobel. Es zeigt eine Bauernfamilie bei der Ernte.

13. Oktober 1991

Einweihung des neuen Parkplatzes beim Sportplatzgelände. Mitglieder und insbesondere aktive Spieler des SV Dörlinbach investierten in den vergangenen vier Monaten über 1300 Arbeitsstunden.

Februar 1992

Bewaffneter Raubüberall auf die Volksbank-Filiale in der Hauptstraße 8. Beute: 10.000 Mark. Der Täter konnte ermittelt werden.

31. Mai 1992

Die beiden Pfarrgemeinden St. Johannes Dörlinbach und St. Romanus Schweighausen feiern gemeinsam das 25-jährige Priesterjubiläum (Silberne) von Pfarrer Gerhard Nipp.

1992

Der Schüsselehof in der Hub (erbaut 1822 von Franz Anton Schüssele und Anna Maria Offenburger) wird renoviert. Im Volksmund ist der Doppelhof als „s‘ Kopf Karls“ bekannt.

1992

Beginn einer umfangreichen Kindergarten-Erweiterung.

1992 / 1993

Restaurierung des im Jahre 1780 erbauten Tagelöhnerhauses (genannt „s‘ Herre-Ländels“) am Unterrain.

24. Januar 1993

Durch die Erweiterung hat der Kindergarten eine neu installierte Dachterrasse sowie einen erheblich vergrößerten Turnraum im Keller. Die Einweihnung vollzieht Pater Joseph Palakkattukunnel aus Schuttertal.

März 1993

Einweihung der Gerätehaus-Aufstockung für einen Schulungsraum für die Feuerwehr.

13. April 1993

Baubeginn für den Rad- und Fußweg zwischen Dörlinbach und Schuttertal.

15. Juni 1993

Die Bushaltestelle beim „Löwen“ wird abgebaut und verlegt. Sie wird an der Alten Schule neu aufgestellt.

28. August 1993

Fest zum Abschluss der Restaurierung des ehemaligen Tagelöhnerhauses („s‘ Herre-Ländels“) am Unterrain.

1. September 1993

Die seelsorgerische Betreuung der Sankt-Johannes-Gemeinde durch Schweighausens Pfarrer Gerhard Nipp endet. Nipp verlässt auch Schweighausen und übernimmt die Pfarrgemeinde Stockach-Winterspüren. Neuer Pfarradministrator für Dörlinbach sowie auch für Schuttertal und Schweighausen wird der indische Pater Joseph Palakkattukunnel von der Missions-Kongregation vom Heiligsten Sakrament. Sitz der neuen Leitung ist im Pfarrhaus in Schuttertal.

13. September 1993

Erstes Schuttertäler Bulldog-Treffen auf dem Lieberatsberg. Dieses Treffen für landwirtschaftliche Zugmaschinen findet am letzten Abend eines dreitägigen DRK-Bergfestes statt.

29. und 30. Januar 2004

15 Jahre Bremsdorfer Narrenzunft, 10 Jahre Säcklistrecker Gugge, 5 Jahre Schluchwaldhexen, 5 Jahre Jazztanzgruppe und 10. Narrentreffen der Freundschaftsvereinigung „Berg un Tal“ in Dörlinbach.

30. Januar 1994

Die Bremsdorfer Narrenzunft hat nach den Bremmen, den Säcklistreckern und den Schluchwaldhexen nun ein viertes Häs – den Bremmedatscher. Beim Umzug anlässlich des 15-jährigen Bestehens der Zunft ist die Einzelfigur erstmals zu sehen.

29. Mai 1994

Heimatprimiz des Neupriesters Ewald Billharz.

12. Juni 1994

Mit der Gemeinderatswahl erhält Dörlinbach wie Schuttertal und Schweighausen künftig fünf Sitze (bisher vier) im Gemeinderat der Gemeinde Schuttertal.

1995

Am nördlichen und am südlichen Ortseingang wird jeweils eine Begrüßungstafel angebracht, die die Durchreisenden und Gäste im „Brunnendorf“ Dörlinbach willkommen heißen.

1995

Der SV Dörlinbach erhält einer Flutlichtanlage, um die Trainingsbedingungen auf dem Hartplatz zu verbessern.

27. August 1995

Feuerwehr und DRK laden zum ersten Dorfhock mit Bauernmarkt bei der Alten Schule ein.

15. bis 17. Juni 1996

50 Jahre Freiwillige Feuerwehr, Abteilung Dörlinbach.

5. August 1996

Erstmals stellt mit Wilhelm Billharz jun. ein Dörlinbacher Hobbyfotograf im Europahaus in Mayrhofen in Südtirol seine Fotos aus. Thema der Fotoausstellung, die bis zum 17. August dauert, ist „Zillertal und Tirol“.

18. August 1996

Die fünfte Etappe der „Rothaus Regio-Tour International“ führt durch Dörlinbach mit Hoffnungsträger Jan Ullrich vom Team Telekom.

August 1996

Auf Initiative des Verkehrsvereins wird beim Zieglerhof der Buchbrunnen installiert. Hingucker ist dabei die Sandsteinfigur, die der Dörlinbacher Kunstmaler und Bildhauer Heinz Winter der alten Zieglerhofbäuerin nachempfunden hat. Die Mitglieder des Verkehrsvereins haben in das Projekt rund 250 freiwillige Arbeitsstunden investiert.

Oktober / November 1996

Auf Initiative des Historischen Vereins Seelbach-Schuttertal und dem Verkehrsverein Dörlinbach werden an acht markanten und historischen Gebäuden im Ort Infotafeln angebracht: Herrre-Ländels, ehemalige Bannmühle, Gasthaus „Zum Engel“, Gasthaus „Zum Löwen“, Rathaus, ehemalige Volksschule, Pfarrkirche St. Johannes und s‘ Moritze, ein kleinbürgerliches Handwerkerhaus.

3. Mai 1997

Der Künstler Hans Busch präsentiert ein Außenwandgemälde an einem gemeindeeigenen Gebäude am Oberrain, dem Wasserreservoire. Es zeigt eine Bergwelt mit einem Gebirgsfluss.

Juli 1997

Die Außenanlagen beim neuen Clubheim des Tennisclubs Schutteral beim Sportgelände am Schluchwald werden fertiggestellt.

August 1997

Das DRK beteiligt sich nicht mehr am Dorfhock mit Bauernmarkt bei der Alten Schule. Veranstaltung wird jetzt von der Feuerwehr alleine getragen.

1998

Zusammen mit den Feuerwehrabteilungen in Schuttertal und Schweighausen gründet Dörlinbach eine Jugendfeuerwehr.

29. bis 31. Januar 1999

20 Jahre Bremsdorfer Narrenzunft Dörlinbach, 15 Jahre Säcklistrecker Gugge, 10 Jahre Schluchwaldhexen und 15 Jahre Freundschaftsvereinigung „Berg und Tal“ in Dörlinbach.

1999

Der Familienbetrieb Metzgerei Billharz im Oberdorf hört nach 113 Jahren auf. In den Ladenräumlichkeiten der Familie Billharz bietet künftig die Metzgerei Bührer ihre Erzeugnisse an.

2000

Vereinsname wird geändert: Der Verkehrsverein heißt künftig Heimat- und Touristikverein.

2. Oktober 2000

Die Gemeinde Schuttertal ist ab sofort beim Sammel-Taxi mit dabei. Die günstigen Taxis fahren jetzt auch von und nach Dörlinbach.

12. Oktober 2000

Maria’s Brotlädele eröffnet im Dorfweg 3 (ehemals Bäckerei Wehrle).

7. September 2001

Der Künstler Hans Busch präsentiert ein riesiges Außenwandgemälde an seinem Wohnhaus am Oberrain. Es zeigt eine imposante Bergwelt mit einem kleinen Gebirgssee.

11. April 2002

Wiedereinmal wird der Wanglerhof im Wurzgraben ein Raub der Flammen.

20. bis 23. Juni 2003

95 Jahre Musikverein Trachtenkapelle Dörlinbach

August 2003

Die Sandsteinfigur am Buchbrunnen, die der alten Zieglerhofbäuerin nachempfunden ist, wird durch eine Bronzefigur ersetzt.

6. bis 8. Februar 2004

25 Jahre Bremsdorfer Narrenzunft, 20 Jahre Säcklistrecker Gugge, 15 Jahre Schluchwaldhexen, 5 Jahre Bremmedatscher und 20. Narrentreffen der Freundschaftsvereinigung „Berg un Tal“ in Dörlinbach.

2004

Carsten Gabbert wird zum Nachfolger des langjährigen Bürgermeisters Bernhard Himmelsbach gewählt.

19. und 20. Juni 2004

Erste Dörlinbacher Gewerbeausstellung mit 28 Austellern in der Festhalle.

2005

Wilhelm Schwörer stellt sein Armbrust-Herstellung ein.

August 2005

Im Rahmen des Bürgerschaftlichen Engagements errichtet die KJG mit Unterstützung von Eltern und Freunde direkt neben dem Bolzplatz in der Hub einen Beachvolleyballplatz.

August 2005

Anlässlich des 10. Dorfhocks mit Bauernmarkt, veranstaltet von der Dörlinbacher Feuerwehrabteilung bei der Alten Schule, ist die bekannte Schriftstellerin und Fernsehköchin aus der Schweiz Kathrin Rüegg zu Gast in Dörlinbach.

2007

Im Rahmen des Bürgerschaftlichen Engagements erstellt die Bremsdorfer Narrenzunft einen Barfußpark oberhalb der Prinschbachhütte.

2007

Gründung des Chors Lauschangriff.

2008

Die Dörlinbacher Gewerbetreibenden gehen mit dem Heimat- und Touristikverein Dörlinbach zusammen. Der neue Verein nennt sich Gewerbe- und Touristikverein Schuttertal.

September 2008

Die Schutter führt Hochwasser.

November 2008

Die Gedächtniskapelle auf dem Kappelberg erhält einen neuen Außenanstrich.

2009

Aufregung im Dorf: Das Krieger-Ehrenmal in der Ortsmitte wird entfernt. Den steinernen Soldaten veräußert die Gemeinde an eine Bundeswehrkaserne in Donauerschingen.

2009

Der Tennisclub Schuttertal saniert und erweitert sein Clubhaus mit einem Vordach.

2009

Die Säcklistrecker Gugge lösen sich von der Narrenzunft und werden ein eigenständiger Verein.

29. November 2009

Der 40. Dörlinbacher Missionsbasar der Armenhilfe Argentinien in der Festhalle ist zugleich der letzte. Damit endet auch die Arbeit der Armenhilfe Argentinien.

24. Februar 2010

Der Schlecker-Markt in der Hauptstraße Dörlinbach schließt.

2010

Bei der Leichen- und Einsegnungshalle auf dem Friedhof wird eine neue Gedenkstätte für gefallene und vermisste Soldaten eingerichtet.

4. Februar 2011

Der Bremmedatscher hat seinen letzten Auftritt beim Nachtumzug am Fasnachtsfreitag in Schuttern. Seither gibt es diese Einzelfigur nicht mehr in der Zunft.

2011

Die Minigolfanlage wird abgebaut und eine Pit-Pat-Anlage installiert. Pit-Pat ist ein Mix aus Minigolf und Billard. Statt mit einem Schläger wird eine Art Queue (Kö) benutzt. Die Bahnen sind in Tischhöhe und sind im Kleinformat Miniaturgolfbahnen nachempfunden.

2011

Die Feuerwehrabteilung Dörlinbach erhält ein neues Einsatzfahrzeug – ein STLF 10/6 (Staffel-Löschfahrzeug).

2. Juni 2011

An Christi Himmelfahrt findet die letzte Gedenkfeier des Kameradenkreises der 5. Infanterie- und Jäger-Division an der Gedächtniskapelle auf dem Kappelberg statt.

Juni 2012

Südlich der Brücke zur Herrenmatt wird ein Fußgängerüberweg eingerichtet. Durch diese Querungshilfe erhält Dörlinbach seinen ersten Zebrastreifen.

2013

Hermann und Sonja Griesbaum erweitern die Berggaststätte „Lieberatsbergstuben“.

2. Juli 2014

Auflösung des Gewerbe- und Touristikvereins (GUT) Schuttertal bei einer außerordentlichen Versammlung im Gasthaus „Engel“. Die Gemeinde übernimmt nach der Auflösung die bislang vom Verein betriebene Pit-Pat-Anlage.

1. Januar 2015

Die Pfarrei gehört nun wie alle Pfarreien im Tal der Seelsorgeeinheit Kirche an der Schutter an. Die Leitung obliegt Pfarrer Markus Erhart aus Lahr.

April 2015

Umgestaltung in der Leichen- und Einsegnungshalle. Der Innenraum wird dabei bereichert durch zwei kleinere Wandmalereien des einheimischen Künstlers Hans Busch. Das erste befindet sich im Raum vor dem Trauerraum. Es zeigt Jesus Christus, der als guter Hirte an die Tür klopft. Und im Inneren des Trauerraums wacht ein Engel, der seine Hand zum Himmel hebt.

Mai 2015

Mit dem Pächterwechsel auf der Pit-Pat-Anlage bekommt die Freizeitanlage auch einen Streichelzoo sowie ein größeres Tiergehege. Im Tiergehege ziehen unter anderem Bennett-Kängurus, auch Wallabys genannt, ein. Eine Attraktion für den Ort.

2015

Die Metzgerei Bührer, die 1999 in die Räumlichkeiten der Metzgerei Billharz im Oberdorf einzog, schließt ihre Pforten. Somit gibt es kein Fleischerfachgeschäft mehr im Ort.

2017

Beginn mit dem Umbau der ehemaligen Gemeinschaftsgefrieranlage in der Alten Schule zu einem Umkleideraum für die Feuerwehrabteilung Dörlinbach.

2017

Im Rahmen des Bürgerschaftlichen Engagements erstellen Alois Göppert und Matthias Ohnemus mit zahlreichen Helfern und Helferinnen unterhalb der ehemaligen Sandgrube eine Wanderhüte mit Rastplatz und Brunnen. Zugleich wird bei diesem Projekt auch eine neue Wanderroute angelegt – der „Alte Kirchweg“.

2017

Die Kindertagesstätte St. Angela (ehemals Kinderschule bzw. Kindergarten) wird saniert. Es stehen an: neue Ziegeln, neue Dämmung, neue Fassade.

November 2017

Die Sparkassen-Geschäftsstelle in der Blumenstraße wird zu einer Automaten-Filiale umgewandelt.

1. Februar 2018

Begrüßungsgottesdienst in der Kirche Sancta Maria in Lahr für Pfarrer Johannes Mette, dem neuen Leiter der Kirche an der Schutter, der auch die Sankt-Johannes-Gemeinde Dörlinbach seit drei Jahren angehört.

11. August 2018

Ungewöhnliche Protestaktion: Junge Dörlinbacher Frauen demonstrieren im Nierenbrunnen (Springbrunnen) gegen das von der Gemeinde angeordnete „Badeverbot“ für zwei Laufenten. Die Laufenten hatten sich tagsüber immer im Becken des Brunnens aufgehalten und watschelten abends selbstständig in ihr Gehege zurück.

2018

Der SV Dörlinbach und die SG Schweighausen bilden ab der Saison 2018 / 2019 im Seniorenbereich eine Spielgemeinschaft (SG).

1. März 2019

Neuregelung für Beerdigungen und Trauerfeiern: Ab sofort erfolgt nun auch in Dörlinbach immer erst die Trauerfeier und dann die Beisetzung. Das erste Seelenamt soll künftig in der nächsten Abendmesse erfolgen.

2019

Fertigstellung des neuen Umkleideraums für die Feuerwehrabteilung Dörlinbach in der Alten Schule.

23. Juni 2019

Der gebürtige Dörlinbacher Ewald Billharz (Pfarrer in der Seelsorgeinheit Egg) feiert in seinem Heimatdorf im Rahmen des Johannisfestes (Patrozinium) sein 25. Priesterjubiläum (Silberenes).

19. Juli 2020

Matthias Litterst wird zum neuen Bürgermeister der Gesamtgemeinde Schuttertal gewählt.

Juli 2020

Der Spielplatz im Oberdorf bei der Neuen Schule wird runderneuert. Die alten Klettergerüste werden entfernt. Ein neues kompaktes Klettergerüst mit Rutschbahn wird installiert.

27. Februar 2021

Nach sechs Jahren verlassen die letzten drei Bennett-Kängurus (Wallabys) Dörlinbach. Das Tiergehege wird im Zuge eines Pächterwechsels auf der Pit-Pat-Anlage rückgebaut. Die Dörlinbacher Kängurus bekommen eine neue Heimat in Obersimonswald in den Tiergehegen beim Gasthof-Hotel Engel (dort gibt es auch Damwild und Mufflons).

Mai 2021

Baubeginn eines knapp 3,5 Kilometer langen Geh- und Radwegs von Dörlinbach nach Schweighausen.

9. und 10. Juni 2021

Die Schutter führt Hochwasser an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Besonders betroffen durch Überflutungen ist die Ortsmitte beim „Löwen“. Auch bei der Einmündung Gutenbergstraße in die Hauptstraße gibt es Überflutungen.

Juni 2021

Beim Rathaus wird ein sogenanntes 24-Stunden-Outdoor-Gerät installiert, das Geldabheben rund um die Uhr ermöglicht. Es gibt keine Banken-Filialen mehr in Dörlinbach.

15. Juli 2021

Die Schutter führt Hochwasser, das spät abends Teile in der Hub und in der Dorfmitte überflutet. Auch der Prinschbach führt Hochwasser und überflutet im Bereich der Gutenbergstraße.

8. Dezember 2021

Impfaktion im Kampf gegen den Coronavirus in der Dörlinbacher Festhalle mit dem mobilen Impf-Team des Ortenau Klinikums.

17. Mai 2021

Baubeginn eines Rad- und Fußwegs von Dörlinbach nach Schweighausen.

September 2021

Beginn umfangreicher Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten an der Alten Schule.

2022

Auf Dörlinbacher Gemarkung im unteren Durenbach wird ein Naturkindergarten installiert. Im Mittelpunkt steht ein sogenannter „Hobbit“-Wagen. Träger dies neuen naturpädagogischen Betreuungsangebots ist „Vielfalt für Kinder“, eine gemeinnützige GmbH, die bereits Träger einiger Kindertagesstätten in der Region ist und auch schon Erfahrung mit Wald- und Naturkindergärten hat.

21. Juni 2022

Bürgermeister Matthias Litterst erinnert in der Gemeinderatssitzung in der Festhalle in Dörlinbach an das Dörlinbacher Ortsjubiläum (800 Jahre) im Jahre 2025. Analog der Vorgehensweise in den Ortsteilen Schweighausen (2019 / 800 Jahre) und Schuttertal (2020 / 750 Jahre) sollen ab Herbst erste Workshops und Infoveranstaltungen zur Ideensammlung angeboten werden.

26. Juli 2022

Fertigstellung des neuen Rad- und Fußwegs nach Schweighausen. Die Markierungen sind aufgebracht. Es fehlt nur noch die Beschilderung.

5. August 2022

Im amtlichen Mitteilungsblatt Nr.31 der Gemeinde Schuttertal wird der Termin für die erste Diskussionsrunde zum 800-jährigen Ortsjubiläum in Dörlinbach bekanntgegeben.

12. August 2022

Einweihung und offizielle Freigabe des Geh- und Radwegs von Dörlinbach nach Schweighausen. Der Jungfernfahrt von Schweighausen nach Dörlinbach schließt sich ein kleines Einweihungsfest in der Hub an.

12. Oktober 2022

Erste Diskussionsrunde zum 800-jährigen Ortsjubiläum in Dörlinbach. Geplant ist eine erste offene Diskussionsrunde zu Ideen und Projekten. Im Nachgang wird dann in einer aktiven Gruppe weitergearbeitet, bevor im nächsten Jahr ein großer Planungsrahmen kommuniziert werden kann.

Schuttertalcomputer

Florian Ketterer
Mühlweg 3
77978 Schuttertal
Telefon: +49 (0) 7826-7249963
Mobil: +499 (0) 17663498183
Fax: +49 (0) 7826-7554381
Mail: post@doerlinbach800.de
Web: https://schuttertalcomputer.de

Hilfreiche Links

 

Redaktioneller Bereich

Wolfgang Schätzle
Hauptstraße 11
77978 Schuttertal
Mobil: +49 (0) 177 4763691
Mail: schaetzle@dörlinbach800.de
https://facebook.com/wolschatz

Teilt den Beitrag

Teilt diesen Beitrag mit euren Freunden